21. Mai 2010
Maget ehrt Krämer, Donnert und Meßthaler
[singlepic id=117 w=320 h=240 float=left]Ohne Parteien gibt es keine Demokratie, so begrüßte Franz Maget die diesjährige Hauptversammlung des SPD-Ortsvereins Petershausen. Der Vizepräsident des bayerischen Landtags war trotz laufender Plenarsitzung nach Petershausen geeilt, um die Ehrung langjähriger Mitglieder in der SPD vorzunehmen.
Lilo Krämer, ehemals stellvertretende Vorsitzende des Ortsvereins, ist seit 25 Jahren in der SPD, obwohl sie, wie sie zugab, nicht immer mit allem einverstanden war, was die Partei ihr zumutete. Aber auch der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt, betonte Franz Maget, sei der SPD beigetreten, weil er zu 60% mit den Zielen der Partei übereinstimmte. Von daher gesehen ist Lilo Krämer mit ihrer Einstellung in guter Gesellschaft.
Rudi Donnert, ebenfalls ehemaliger stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender, ist im Sudetenland geboren, nach dem Krieg vertrieben worden und seit 1969 in der SPD. Im Zusammenhang mit seiner Ehrung erinnerte Franz Maget daran, dass es gerade viele Sudetendeutsche waren, die nach dem Krieg in den bayerischen Gemeinden sozialdemokratische Ortsverbände gegründet hatten.
Eduard Meßthaler kennt Franz Maget schon seit den Tagen, als sie zusammen in München die wilden Jahre der sozialdemokratischen Politik erlebten. Beide verbindet die Erinnerung an heftige Diskussionen in der Münchener SPD, und auch altgediente Münchener Oberbürgermeister wie Hans Jochen Vogel und Georg Kronawitter können sich an den Namen Meßthaler noch gut erinnern.
Seit 50 Jahren ist Edi Meßthaler in der SPD. Mit Wolfgang Stadler war er erster Gemeinderat der SPD in Petershausen. Und wer meint, dass er nach all den Jahren eine gewisse Amtsmüdigkeit zeigen würde, der ist schnell eines Besseren belehrt!
Nach den Ehrungen stand die aktuelle Situation des Petershausener Ortsvereins auf der Tagesordnung. Mit der Wahl des neuen Vorstands vor zwei Jahren habe eine Zäsur im Orstverein stattgefunden, so Gabriel Fehrenbach zu Beginn seines Rechenschaftsberichts. Wegen des schlechten Wahlergebnisses mussten neue Formen der Kommunikation mit den Bürgern der Gemeinde gefunden werden. Seitdem hat der Vorstand die Öffentlichkeitsarbeit sehr intensiviert. Der Internetauftritt wurde renoviert, und die Zeitung, das Petershausener Echo, erscheint vierteljährlich und erfreut sich bei vielen Bürgern einer sehr guten Resonanz.
Neue Veranstaltungsformen wurdener kreiert. So erfreut sich das Kommunalforum mit seinen unterschiedlichen lokalen Themen regelmäßig einer großen Besucherzahl. In den offenen Fraktionssitzungen können sich interessierte Bürger über aktuelle Themen des Gemeinderats informieren. Und sie haben außerdem die Gelegenheit, ihre Vorstellungen zu diesen Themen der SPD-Fraktion mitzuteilen.
[singlepic id=116 w=320 h=240 float=right]Bei der anschließenden Wahl des neuen Vorstand gab es eine personelle Veränderung. Christa Jürgensson, die sich in Zukunft verstärkt anderen Aufgaben widmen will, trat nicht mehr zur Wahl an. Als ihren Nachfolger wählte der Ortsverein Rolf Trzcinski zum neuen stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden.
Zum Abschluss der Veranstaltung betonte Gabriel Fehrenbach noch einmal, dass das wichtigste Thema für den Ortsverein in den nächsten Jahren sei, offen für die Anliegen der Bürger zu sein. Der Auftrag des Grundgesetztes sei eine Bringschuld der Parteien, so Fehrenbach. Nur wenn der Ortsverein sich öffne und wandle, lasse sich der Eindruck, den viele Bürger von der SPD-Petershausen bereits haben, intensivieren, nämlich:
Die SPD tut was!













